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Tipps und News

Wir befinden uns am Burrisgraben 65. Die Öffnungszeiten sind neu samstags von 08:00 – 13:00 Uhr.  Kommt vorbei auf einen guten Kaffee, gute Gespräche oder die ein oder andere Beratung.

Wir werden uns in naher Zukunft auch vermehrt auf Homebarista Kurse konzentrieren und bieten weiterhin Firmenevents, Maschinenberatung und Verkauf an, sowohl für den Heim- wie auch für den Gastrogebrauch.

Parkplätze sind in der Allee oder dem Bieltorparkhaus zu finden.

Hallo aus der Manufaktur….

Dario, Markus und Benji haben mal wieder fleissig unzählige Kaffees degustiert und das eine oder andere Geschmackserlebnis durchgemacht.
Ja, Kaffee degustieren ist nicht immer nur lecker 😉 Gesucht haben wir 2 neue Kaffees für unser Nischenangebot.

Wir hatten Kaffees aus Burundi, Äthiopien, Brasilien, El Salvador, Uganda, Kolumbien, Kongo, Honduras, East Timor und Tansania auf dem Tisch.
Beeren, Obst, Früchte, Zitrus, Blumen, Schokolade, Nüsse, Karamell, Tropische Früchte……usw. war fast alles in der Tasse. Die Entscheidung war manchmal schwerer und manchmal auch eindeutig und leicht.

Aaaaabbbeeerr……wir haben uns dann in 2 Kaffees gefunden und einen möchte ich hier mal Vorab vorstellen:

Schon der Name ist ein Gedicht:      Castillo honey pulped-natural von der “Hacienda Villa Clemencia”

Castillo? Was ist den das für eine Varietät?
Die Meinungen darüber sind oder waren ein wenig gespalten. Auf der einen Seite ist er Coffee-Rust resistent und auf der anderen Seite kreidet man ihm an das seine Eltern schon aus Robusta-Arabica Hybriden gezüchtet wurden.

Tja….so teilen sich die Meinungen. Nun wieder zurück zur Varietät. Die entstand im Colombia’s National Coffee Research Centre und hat seinen Ursprung im Jahre 1968 als man in Kolumbien begann Rost-resistente Varietäten zu generieren. Das erste Augenmerk legte man damals auf den Caturra und Timor Hybrid und daraus entstanden viele Rost resistente Varietäten die wurden dann Catimors genannt.
Catimor wurde dann 1982 veröffentlicht und das ein Jahr bevor der Blattrost das Land erreichte.

Aber das war noch nicht genug….man wollte grössere Produktivität, grössere Bohnen und bessere Qualität, ähnlich wie die von Caturra.
Unzählige Versuche später hat Cenicafé fünf Generationen dieser Varietät gezüchtet mit dem Namen CASTILLO und nach 25 Jahren Forschung und Versuchen wurde diese dann im Jahr 2005 veröffentlicht für die Produktion.

Klar ist, auch Rost-resistente Varietäten können nicht immer ewig gegen Röst resistent sein. Auch im 2017 gab es Fälle wo die Rost-resistente Varietät Lempira von Rost befallen wurde.
Castillo ist seit 13 Jahren resistent und wir hoffen das dies auch noch ein paar weitere Jahre so sein wird.

 

Unser Kaffee stammt von der Hacienda Villa Clemencia welche von der Familie Builes seit 45 Jahren betrieben wird und das Wissen weiterentwickelt und weitergegeben wird.
Die Region in Kolumbien ist Risaralda und liegt im Zentrum von Kolumbien. Der Kaffee dominiert in dieser Gegend die Landwirtschaft, gefolgt von Zuckerrohr, Bananen, Maniok und Mais.
Die Plantage liegt auf 1650 m.ü.M. und befindet sich auf Boden der hauptsächlich aus Vulkanasche und Lehm besteht.
20°C und 70% Luftfeuchtigkeit sind der Durchschnitt.
Der Kaffee wird unter Verwendung manueller Techniken angebaut und verarbeitet und mit  umweltfreundlichen Praktiken, einschließlich der Baumpflanzung mit einheimische Arten und der Erhaltung der natürlichen Wassereinzugsgebiete bewirtschaftet.

Beim cupping hatten wir Aromen von Apfel, Brombeere und blauen Trauben, einer komplexen gut strukturierten Säure in der Tasse. Das Mundgefühl war Seidig fein und der Nachgeschmack war lang und mild.

In einer Zeit in welcher Nachhaltigkeit inzwischen unabdingbar ist haben Thomas Fricke ein erfahrener Seefahrtsspezialist und Maik Hembluck, Betreiber des Bremer Food-Labels Biten im Jahr 2016 Slokoffie gegründet. Das Besonderen an diesem fantastischen Kaffee ist, das er nur mit Luft und Wind nach Europa transportiert wird.

Slokoffie besteht aus 100% Bio Arabicabohnen, welche im honduranischen Hochland angebaut, von Hand geerntet und unter der Sonne Honduras schonend getrocknet werden.

Der Kaffee wird mit einem 100 Jahre alten Segelschiff der Avontuur, welches von Timbercoast zurückgebaut wurde, die traditionelle Handelsroute von der Karibik nach Europa transportiert.

Wir von der Cafémanufaktur Solothurn finden solche Projekte mehr als unterstützenswert und haben einige Kilos davon bestellt.

Der Kaffee wartet nun in Bremen darauf von uns abgeholt zu werden… und da kommt IHR ins Spiel.

Wir suchen eine Einzelperson oder ein 2-er Team, welches Lust und Zeit hat bis spätestens Ende August mit dem Lasten-Fahrrad von Solothurn nach Bremen zu fahren, unseren Kaffee zu holen und diesen heil zu uns nach Solothurn zu bringen.

Und wir suchen Interessierte welche Lust haben diese Idee finanziell oder Materiell zu Unterstützen.

Hast du Interesse? Melde dich bei nina.trave@cafemanufaktur.ch

Wir freuen uns auf eure E-Mails.

Weitere Informationen zu Slokoffie findet ihr unter www.slokoffie.de

Cold Drip Rezeptur mit unserem Irazú aus Costa Rica.  Der Kaffee wurde im Honeyprocessing aufgearbeitet. Dabei wird dem Kaffee vor der Trocknung nicht die ganze Pulpe entfernt und dadurch wird der Kaffee süsser, erhält mehr Körper und Geschmack und eine wesentlich angenehmere Säure.

Ich verwende für den Cold Drip meinen Dripster oder meine GINA.

Cold Drip

  • Kaffeemehl: 30 gr.
  • Mahlgrad: wie Meersalz
  • Brühzeit: 4 Stunden
  • Wassermenge: 500 ml.
  • Temperatur: Kalt (mit Eiswürfel ergänzen)
  • Verhältnis: 1:17

Kaffee mahlen und in den Filterbehälter geben. Ich gebe immer noch einen ausgeschnittenen Kaffeefilter auf das Kaffeemehl damit sich das Wasser besser verteilt. Den Filterbehälter auf das Auffanggefäss stellen und den Wassertank mit dem Dosierventil montieren. Nun das Wasser einfüllen und Eiswürfel beigeben. Das Dosierventil so einstellen das ca. alle 2 Sekunden ein Tropfen auf den Kaffee tropft. Ihr könnt nun das ganze in der Küche stehen lassen, ab und zu mit Eiswürfel auffüllen oder ihr gebt das ganze wie ich in den Kühlschrank und lasst es dort vor sich hin tröpfeln. Beachtet das ihr die Menge Wasser welche zusätzlich als Eiswürfel beigegeben werden bei der Gesamtwassermenge abgezogen werden muss oder ihr gebt mehr Kaffee dazu. Bitte vergewissert euch zuerst das ihr nichts penetrant riechendes im Kühli habt da ihr sonst evtl. einen leichten nebengeschmack im Cold Drip wahrnehmt.

Nun könnt ihr das ganze pur geniessen, mit Wasser, wenns zu stark ist, mit Milch oder Kondensmilch, mit Tonic oder was auch immer ergänzen und geniessen. Morgen wird zwar wieder etwas kühler aber zur Not kann man den Cold Drip auch erwärmen und so geniessen.

Genussvolle Grüsse
Benji

Puuuhhhh……scheisse ist das früh.

8 Uhr. ins Bett und um 04:30 wieder wach. Übersüssten Kaffee getrunken und kalt gewaschen.

Die Küche kocht schon Reis und Bohnen und Tortillas. Der Geruch ist besser als beim Bäcker. Um 6 gibts dann Frühstück und dann gehts an die Arbeit.

Momentan ists noch 15°C. ändert sich dann aber so gegen 25°C.

 

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